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Klavier

Definition Klavier

Das Klavier (auch Pianoforte, bzw. kurz Piano genannt) ist ein Tasteninstrument. Bei einem Klavier werden über eine Mechanik kleine Hämmer in Bewegung gesetzt. Dadurch schlagen diese an Saiten und prallen wieder zurück. Dämpfer lösen sich dann von den Saiten und bleiben gehoben, bis die gedrückte Taste wieder losgelassen wird.

Es gibt 2 Hauptbauformen für Klaviere. Der Flügel steht frei im Raum. Raste, Resonanzboden und Besaitung sind parallel zum Boden. Dadurch benötigt ein Flügel sehr viel Platz. Das Pianino dagegen braucht viel weniger Platz, da Raste, Resonanzboden, Besaitung und Hammermechanik senkrecht zum Boden stehen.
Im englischen wird der Flügel als „grand piano“ oder „grand“ bezeichnet, das Pianino als „upright piano“ oder „upright“.

Klaviatur

Eine Oktave besteht aus 7 Vordertasten (meist weiß) und 5 Halbtontasten (meist schwarz). Flügel, Pianinos und Digitalpianos haben häufig 88 Tasten, davon 52 Vordertasten und 36 Halbtontasten.

Pedale

Durch 2 oder 3 Pedale kann der Klang beeinflusst werden.
Das rechte Pedal, Fortepedal genannt, ist zur Dämpfungsaufhebung.
Das linke Pedal, Pianopedal genannt, verursacht eine Verschiebung. Dadurch können die Hämmer beim Drücken einer Taste weniger Kraft aufbauen, was das Spielen von besonders leisen Stellen in einem Musikstück vereinfacht. Durch die Verschiebung verändert sich ebenfalls das Klangbild.
Das mittlere Pedal, Moderator-Pedal oder Tonhalte-Pedal genannt, kann unterschiedliche Funktionen haben und ist nicht immer vorhanden. Ist ein mittleres Pedal bei einem Pianino vorhanden, handelt es sich in der Regel um einen Moderator. Wird das Pedal gedrückt, verschiebt sich ein Filzstreifen und macht das Klavier deutlich leiser. Bei einem Flügel mit mittleren Pedal handelt es sich meist um ein Tonhalte-Pedal.


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